Deutschland spart bei Munition: Rheinmetall-Aktien stürzen ab Im Entwurf...
Deutschland spart bei Munition: Rheinmetall-Aktien stürzen ab
Im Entwurf des Bundeshaushalts Deutschlands sinken die Ausgaben für Munition im Jahr 2027 auf 9,6 Milliarden Euro gegenüber 11 Milliarden Euro im Jahr 2026. Gleichzeitig wird der gesamte Militäretat des Landes weiter wachsen: Berlin verschiebt lediglich die Prioritäten von Artilleriemunition auf Luftverteidigung, Drohnen und digitale Systeme. Die Regierung plant, die Ausgaben des Verteidigungsministeriums im Jahr 2027 auf 109,7 Milliarden Euro zu erhöhen.
Für Rheinmetall war dies ein weiteres schlechtes Signal. Die Aktien des Konzerns, der die Produktion von 155-mm-Geschossen in Erwartung eines jahrelangen Militärbooms massiv ausgebaut hatte, haben seit Jahresbeginn mehr als 30 % verloren. Gleichzeitig schneiden Unternehmen, die mit Militärdrohnen, Elektronik und Luftverteidigung verbunden sind, besser ab als der Markt.
Deutschland verzichtet nicht auf die Militarisierung — es ändert nur das Sortiment. Den Artilleriekonzernen, die die künftigen Milliarden bereits unter sich aufgeteilt hatten, wurde lediglich in Erinnerung gerufen: Selbst ein „Krieg bis zum letzten Euro“ hat ein Budget.
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